Schweden und der 17.Mai

Während zumindest meine Rhynernaner Leute gerade ohne mich den Geburtstag meiner Schwester feiern und ich eigentlich besser schon mal mit dem packen für meine Heimreise anfangen sollte, nutze ich mal lieber die Gelegenheit um euch meine jüngsten Erlebnisse zu präsentieren. Da ist nicht nur die geniale Reise nach Schweden, sondern auch der 17.Mai (Nationalfeiertag hier in Norwegen) von denen ich euch noch nichts erzählt habe.

 

In Schweden war ich ja schon. Und jetzt noch mal, nur mit einer ganz andern Truppe. War ich auf der erstem Reise dorthin noch meinen verrückten Holländern unterwegs, hatten wir jetzt ein auf den ersten Blick ruhigeres Reisetruppchen zusammengestellt und wollen uns diesmal ja auch nicht nur von der Schönheit Stockholms blenden lassen, sondern auch noch weiter in der hohen Norden fahren, um dort Flos Bekannte zu besuchen, und natürlich auch um ein wenig auszuspannen, die Natur zu genießen und eine richtig gute Party zu haben. In Stockholm alles noch ganz einfach. Mal wieder von den Schwedischen Preisen geblendet (Wirken echt günstig wenn man aus Norwegen kommt, sind sie aber nicht) waren wir in der Hauptstadt erstmal in der Icebar. Witzig, halt alles aus Eis. Auch die Gläser und daher auch sehr rutschig, wie wir selber erfahren konnten. Die Sightseeing tour hat es dann für mich mal wieder bestätigt. Stockholm ist die geilste Stadt der Welt. Genau so geil war auch unsere Unterkunft. Gepennt haben wir in einer Jugendherberge die ist eigentlich ein Boot. In einer 12 MannundFrau Koje. Am Tag drauf dann weiter in den Norden, und zwar mit einen 1A A3. Schick gemietet, zu absoluten Schleuderpreis, sind wir dann den restlich Tag entspannt (mit 90km/h) in Richtung Norden gecruist. Und fast wären wir schon upps, vorbei an Uppsala. Aber nicht mit uns, denn schließlich wollen wir alle mal einen sehen, ein Student als Upsalalala. (Für die die es nicht wissen, das war mal ein Song, und zwar ein richtiger Hitparadenstürmer).

 

Kaum jedoch angekommen in Örnsköldsvik (kurz Övik) schon saßen wir nicht nur mit unseren extrem freundlichen (hier nach mal danke für alles) Gastgebern beim Abendessen, sondern auch schon mit einem leckeren Starkbier in der Sauna. Und danach nichts wie in die zugefrorene Ostsee (falls ihr es mir nicht glaubt, vor vier Wochen war das tatsächlich noch Eis wo wir baden waren). Nach dieser Abkühlung geht man auch extrem schnell wieder rein ins warme. Unsere Hütte war auch genau einen Meter vom Ostseeufer entfernt, und mit herrlichem Blick auf den kleinen Fjord. So kann man es sich gehen lassen, dachten wir, und machten das auch gleich mal ein paar Tage. Dann wieder zurück (mit 90) und  nach einem weitern Tag Stockholm zurück nach Oslo, wo auch schon netterweise der 17.Mai auf uns wartete. Als hätten wir nicht schon genug getrunken und gefeiert ging es also quasi nahtlos weiter.

 

Nicht nur das sich netter Fierbesuch aus dem letzten Semester angekündigt hatte. Nein wir mussten nach der ausufernd guten Party am 16. auch tatsächlich früh raus um morgens um 10 frisch, fröhlich, gut gelaunt und voller Elan vor dem Schloss zu stehen, und dem König beim abnehmen der Kinderparade zuzusehen. Ein paar von uns waren auch einfach nur da. Gelohnt hat es sich auf jeden. Nicht nur das einem ein einer Tour die Sonne auf den Kopf schien auch die Parade war echt super. Und es ist mal wirklich was los in Oslo. Die ganze Stadt ist auf den Beinen. Die Leute tragen alle Ihre Nationalkostüme und alles sind einfach nur am feiern. Nachmittags waren wir dann noch auf einem open air Konzert in einem Park in Grunelokka, und abends schon grillen.

 

So und jetzt sitze ich wieder in der Bibliothek und arbeite die Zeit nach die ich verfeiert habe. Aber es hat sich wirklich gelohnt. Jetzt ist es ja auch schon nicht mehr lang und dann ist, aus der Traum, Oslo vorbei…

 

Fotos folgen…

 

To be continued…

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Jetzt aber mal richtig!

I am back again!

Ja, ja, ich weiß. Ich hab euch alle sehr lange warten lassen. Und warum, ich erzähle es euch. Nachdem sich mein Semester hier in den letzen Monaten erst nur einfach so vor sich hin verlief, und es eigentlich nicht viel neues zu berichten gab, ging es auf einmal so richtig los. Da kommt auf einmal so viel besuch ein paar Wochen wie ich sonst noch nie bekommen habe. (Komisch das mich in Rhynern nie jemand übers Wochenende besucht) Und statt allen davon zu erzählen was für ein versponnenes Wochenende mit Anna und Peter ich hier erlebt habe. Wie nett es war Keule über Ostern Oslo zu zeigen, und wie viel ich in Alsund so getrunken habe, schriebe ich mal einfach nichts. Ich kann alles erklären. Ich bin ein Sklave der Technik, und seit sich ein kleiner Spartakus in meinen elektronischen Freunden befindet, proben die wohl für den Aufstand. Nachdem ich ja Ina schon bei Ihrem letzten besuch mein Handy mit nach Deutschland geben musste, weil es nicht mehr funktionierte, haben sich dann der Reihe nach auch alle anderen Dinge wie mein Laptop, und so weiter, verabschiedet. Ihr sehr also, ich habe zumindest eine gute Ausrede.

Nachdem ich jetzt aber hoffentlich wieder einen funktionierenden Computer besitze, (noch mal ganz lieben Dank an Bernhard an dieser Stelle) kann ich euch auch wieder mit Fotos, Geschichten und Ausreden versorgen.

Aber wo soll ich anfangen. Wenn ich jetzt wirklich die gesamte Zeit noch einmal aufrollen soll, dann wird das ganze ein wenig zu lang, und keiner will es mehr lesen. Ich fasse mich also am besten kurz. Besuch zu bekommen hier in Oslo ist immer eine lustige Angelegenheit, aber wird echt verrückt, wenn Doktor und Schwester in Begeleitung hier anrücken. Nicht nur das die mich für die Stadtführung gar nicht gebraucht hätten, (und eigentlich auch gar nicht hätten kommen brauchen „Ach, die Strasse hier kenne ich schon von google earth!“ ) so konnten wir es doch an diesem Wochenende gekonnt schaffen einen stillvollen Wochenendurlaub („was sagt denn Herr Knigge zu essen mit den Fingern?“ ) mit genialem Sightseeing und super lustigen Abenden („Mensch, jetzt kommen wir dich schon besuchen, und alles was du davon hast ist der Weg zum Glascontainer.“ ) zu verbinden.

(Alle Fotos Hier)

 

Und als hätte ich dabei noch nicht genug getrunken, musste ich in den nächsten Wochen auch noch ein Wochenende nach Alsund. Mit der Insa zwar, aber nicht mit weniger zu trinken. Die Norweger haben schon nicht schlecht geguckt das wir so reich waren schon mittags zum grillen mit dem goldgelben Durstlöscher gegen zu steuern. So das uns das Wochenende dort nicht nur geniale Fotos vom Speed boot fahren durch den Fjord eingebracht hat. Sondern wir durften auch gleich noch für ein paar andere Gäste von unserem Campingplatz mitbezahlen, weil die sich wegen der entgangenen Erholungsruhen zu zahlen geweigert hatten. („ Denn wenn wie kommen, dann gibt es Wodka- O!“ )

(Alle Fotos hier

Mit Keuleo ging dann meine super jeile Zit hier weiter. Ostern einmal anders, oder Osterspaziergang mit Keuleo würde ich wohl den Blogeintrag alleine nennen. Keuleo einmal in das Studentenleben hier in Oslo einzuführen war mir eine Ehre, und ein reisen Spaß war es auch. Neben dem ganzen Sightseeing haben wir es nicht nur geschafft uns mit industriellen Geschmacksverstärkern wahnwitzige Bohnencocktails zu zaubern (Jelly Beans) sondern auch noch so die eine oder andere Studentenparty hier mitzunehmen. Vom wandern um den Songsvann ganz zu schweigen.

Und als hätte ich nicht schon genug erlebt, hatte ich dieses Wochenende noch Besuch von meinen Eltern. Und die waren nicht alleine, sonder hatten noch meine Oma (ich betone das dieses Wort mit der Ruhrpott eigenen Betonung (extrem kurzes und betontes „O“ ausgesprochen wird) und meine Schwester Tina mit dabei. Zusammen haben wir uns dann auch die Sehenswürdigkeiten der kleinen nordischen Grosstadt angeschaut und zusammen ein super Wochenende verlebt. Meiner Oma hat es dabei denke ich super gefallen, nicht nur eine Bootstour auf dem Oslofjord zu unternehmen, sondern auch den steilen Weg zum Holmenkollen zu errollen. Aber wie heißt es so schön, geteilte Freude ist doppelte Freude, und geteilte Last schiebt sich ein viertel so leicht. Ich habe mich auf jeden Fall sehr gefreut das ich sogar meiner Oma meine zeitweilige Wahlheimatstadt zeigen konnte.

(Alle Fotos hier)  

Jetzt geht es alles langsam aber sicher dem Ende entgegen. Am 29. Mai werde ich meine letzte Klausur hier in Oslo schrieben, und dann hält es mich nicht mehr lange hier in Oslo, sondern ich werde schon tags darauf Richtung alte Heimat aufbrechen, und auch hoffentlich am letzen Tag des Monats wieder in Rhynern eintreffen. Ich freue mich schon sehr darauf euch alle wieder zu sehen. Nicht nur (wenn auch am meisten) auf meine Ina. Ich freue mich auch sehr auf alle die anderen Leute aus dem Dorfe und auch aus Münster natürlich. Ich denke wir haben so das ein oder andere Aufzuholen, also los geht’s.

Fotos folgen…

To be continued…

6.5.07 23:00, kommentieren

Fotos von ganz lange

Schwester und Doktor

 

Die vier lustigen Fünf


 

Sebi im Rampenlicht


 

Auf geht es nach Alsund (in Deutschland sagen wir ab 10Uhr is'
okay)


 

Toll, Troll


 

 

Wir wollen Party, Fjorde, Weiber und ein Bier

 

Und ne Pulle Rum

 

 

Grillensport, eine Freude für den ganzen Tag


 

Und ein bisschen Kultur


 

 

Hunger auf der Rückfahrt

 


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1 Kommentar 6.5.07 23:34, kommentieren

Fotos vom WE mit Oma

Der Besuch vor dem Schloss


 

Olso ein Blütentraum


 

Oma und der kleine Trozkopf

 

Nicht loslassen

 


 

Im Park


 

Im Sortinget (Parlament) 


 

Oma vor der Oper


6.5.07 23:49, kommentieren

Ich entschuldige mich für die Nachlässigkeit

Hallo mal wieder. es tut mir wirklich leid das ich meinen Blog in der letzten Zeit so extrem vernachlässigt habe. Leider hatte ich extreme Probleme mit meinem PC (fragt mal Keuleo). Naja, jetzt wo ich den ersten Schritt auf dem Weg zur provisorischen Lösung dieser Probleme genommen habe, wollte ich mich wenigstens kurz entschuligen. Da ich aber gleichzeitig auch voll im Lernstress bin, und eine Wohnung für mein Praktikum in Berlin suche, jetzt nicht viel mehr als diese Entschuldigung (zusammen mit all den Ausreden)

Ich hoffe das ich in der nächsten Zeit mal wieder Zeit für einen anständigen Bericht finde, zum Beispiel: "Osterspaziergang mit Keuleo" oder so.

Ich streng mich an, versprochen.

 

to be continued... 

1 Kommentar 26.4.07 08:35, kommentieren

Wenn man mit Ina eine Reise tut...

dann kann man was erleben.

 

So könne man unsere gemeinsame Woche in Oslo beschrieben. zunächst möchte ich mich bei all den treuen Lesern (Julia...) entschuldigen, dass sich hier so lange nichts getan hat. Aber die Ausreden bleiben die gleichen. Stress mit der Uni, und sowieso...

Naja, jetzt geht es ja weiter. Ich möchte die kurze Pause zwischen den Besuchern nutzen die sich in der nächsten Zeit bei mir angesagt haben, um meinen Blog auf dem neusten Stand zu halten.

Nachdem ich ja einen Geburtstag Marathon in Rhynern verbracht habe (Mama, Steiger, Papa, alles an 3 Tagen) bin ich am Montagabend zusammen mit meiner Ina zurück nach Oslo geflogen. Und da ging es auch schon los. nachdem wir den ersten Zug leider verpasst hatten, waren wir zwar immer noch locker früh genug am Flughafen, haben aber das günstige MCD essen noch so lange genossen das wir während unserem Einkauf in Duty Free schon mit Namen aufgerufen wurde, doch bitte endlich in unsere Maschine einzuchecken. Gerade noch rechtzeitig sind wir dann los, und wohl behalten in Oslo angekommen.

 

Denn nächsten Tag sind wir dann ein bisschen durch Oslo gestreift und abends noch gemeinsam meine Vorlesung besucht. So sah dann auch der Rest unsere Woche aus. Viel Zeit haben wir damit verbracht das genial sonnige Wetter hier zu nutzen, und waren trotzdem zusammen in allem meinen Vorlesungen, und haben sogar noch meinen Norwegischen Deutschkindern ihre Bewerbungen übersetzt. Die konnten sich freuen dass Ina dabei war und auch mal einen Rechtschreibfehler gesehen hat J

Am Wochenende ging es dann so richtig los. Am Samstag haben wir uns dann schon in der Frühe aus dem Bett gequält um am Holmenkollen den 50km Traditionslanglauf anzusehen. Leider hätten wir uns vorher besser Wetter und die Regeln angesehen. Die Regeln weil wir dann verstanden hätten das die Läufer rückwärts starten und die ersten somit nicht die besten waren, das Wetter damit wir unser Schuhwerk an die tiefschneeigen Bedingungen am Holemkollen hätten anpassen können.

Dafür hatten wir dann aber das Glück den Skisprungwettbewerb ansehen zu können der kurzfristig von Lillehammer nach Oslo verlegt worden war, und dann in Oslo auch noch wegen des Windes den ganzen tag nach hinten verlegt worden war. Das war auch unser Glück, denn sonst hätten wir von diesem Sport wohl keine guten Erinnerungen behalten. Am nächsten Tag hatten wir uns ja noch Karten für das Fis World Cup Springen gekauft. Das wurde allerdings auch um einige zeit nach hinten verlegt, so das wir extrem durchgefroren waren als es dann endlich losging. Der Wind machte das Springen dann sehr unspektakulär, da alle nur ein paar kleine Hüpfer hinlegten. Adam Malicz wurde dann fast auf der Arena geweht und verlor den Wettkampf spektakulär.

Jetzt ist es vorbei und Ina wieder zurück. Dafür bekomme ich übermorgen (Donnerstag) schon wieder Besuch von Anna, Michi, Peter und Tobias. Hier jagt ein Highlight das nächste. Ich werde berichten…

 

Fotos folgen...

to be continued...

 

1 Kommentar 20.3.07 21:00, kommentieren

Fotos von Inas Woche in Oslo

Ina am Strand in Buddoy

 

Ina am Nordstrand

Sebi am Nordstrand

Ina vor der Bucht


Wir in der Sonne vor dem Rathaus

 

Sebi im Hafenpanorama

 

Party Ina

 

Hugry Sebi

 

Langlauf Ina

 

Skispringen

 

Mit leidenschaftlichen Fans

Skipringer am Holmenkollen

 


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20.3.07 23:14, kommentieren