Jetzt aber mal richtig!

I am back again!

Ja, ja, ich weiß. Ich hab euch alle sehr lange warten lassen. Und warum, ich erzähle es euch. Nachdem sich mein Semester hier in den letzen Monaten erst nur einfach so vor sich hin verlief, und es eigentlich nicht viel neues zu berichten gab, ging es auf einmal so richtig los. Da kommt auf einmal so viel besuch ein paar Wochen wie ich sonst noch nie bekommen habe. (Komisch das mich in Rhynern nie jemand übers Wochenende besucht) Und statt allen davon zu erzählen was für ein versponnenes Wochenende mit Anna und Peter ich hier erlebt habe. Wie nett es war Keule über Ostern Oslo zu zeigen, und wie viel ich in Alsund so getrunken habe, schriebe ich mal einfach nichts. Ich kann alles erklären. Ich bin ein Sklave der Technik, und seit sich ein kleiner Spartakus in meinen elektronischen Freunden befindet, proben die wohl für den Aufstand. Nachdem ich ja Ina schon bei Ihrem letzten besuch mein Handy mit nach Deutschland geben musste, weil es nicht mehr funktionierte, haben sich dann der Reihe nach auch alle anderen Dinge wie mein Laptop, und so weiter, verabschiedet. Ihr sehr also, ich habe zumindest eine gute Ausrede.

Nachdem ich jetzt aber hoffentlich wieder einen funktionierenden Computer besitze, (noch mal ganz lieben Dank an Bernhard an dieser Stelle) kann ich euch auch wieder mit Fotos, Geschichten und Ausreden versorgen.

Aber wo soll ich anfangen. Wenn ich jetzt wirklich die gesamte Zeit noch einmal aufrollen soll, dann wird das ganze ein wenig zu lang, und keiner will es mehr lesen. Ich fasse mich also am besten kurz. Besuch zu bekommen hier in Oslo ist immer eine lustige Angelegenheit, aber wird echt verrückt, wenn Doktor und Schwester in Begeleitung hier anrücken. Nicht nur das die mich für die Stadtführung gar nicht gebraucht hätten, (und eigentlich auch gar nicht hätten kommen brauchen „Ach, die Strasse hier kenne ich schon von google earth!“ ) so konnten wir es doch an diesem Wochenende gekonnt schaffen einen stillvollen Wochenendurlaub („was sagt denn Herr Knigge zu essen mit den Fingern?“ ) mit genialem Sightseeing und super lustigen Abenden („Mensch, jetzt kommen wir dich schon besuchen, und alles was du davon hast ist der Weg zum Glascontainer.“ ) zu verbinden.

(Alle Fotos Hier)

 

Und als hätte ich dabei noch nicht genug getrunken, musste ich in den nächsten Wochen auch noch ein Wochenende nach Alsund. Mit der Insa zwar, aber nicht mit weniger zu trinken. Die Norweger haben schon nicht schlecht geguckt das wir so reich waren schon mittags zum grillen mit dem goldgelben Durstlöscher gegen zu steuern. So das uns das Wochenende dort nicht nur geniale Fotos vom Speed boot fahren durch den Fjord eingebracht hat. Sondern wir durften auch gleich noch für ein paar andere Gäste von unserem Campingplatz mitbezahlen, weil die sich wegen der entgangenen Erholungsruhen zu zahlen geweigert hatten. („ Denn wenn wie kommen, dann gibt es Wodka- O!“ )

(Alle Fotos hier

Mit Keuleo ging dann meine super jeile Zit hier weiter. Ostern einmal anders, oder Osterspaziergang mit Keuleo würde ich wohl den Blogeintrag alleine nennen. Keuleo einmal in das Studentenleben hier in Oslo einzuführen war mir eine Ehre, und ein reisen Spaß war es auch. Neben dem ganzen Sightseeing haben wir es nicht nur geschafft uns mit industriellen Geschmacksverstärkern wahnwitzige Bohnencocktails zu zaubern (Jelly Beans) sondern auch noch so die eine oder andere Studentenparty hier mitzunehmen. Vom wandern um den Songsvann ganz zu schweigen.

Und als hätte ich nicht schon genug erlebt, hatte ich dieses Wochenende noch Besuch von meinen Eltern. Und die waren nicht alleine, sonder hatten noch meine Oma (ich betone das dieses Wort mit der Ruhrpott eigenen Betonung (extrem kurzes und betontes „O“ ausgesprochen wird) und meine Schwester Tina mit dabei. Zusammen haben wir uns dann auch die Sehenswürdigkeiten der kleinen nordischen Grosstadt angeschaut und zusammen ein super Wochenende verlebt. Meiner Oma hat es dabei denke ich super gefallen, nicht nur eine Bootstour auf dem Oslofjord zu unternehmen, sondern auch den steilen Weg zum Holmenkollen zu errollen. Aber wie heißt es so schön, geteilte Freude ist doppelte Freude, und geteilte Last schiebt sich ein viertel so leicht. Ich habe mich auf jeden Fall sehr gefreut das ich sogar meiner Oma meine zeitweilige Wahlheimatstadt zeigen konnte.

(Alle Fotos hier)  

Jetzt geht es alles langsam aber sicher dem Ende entgegen. Am 29. Mai werde ich meine letzte Klausur hier in Oslo schrieben, und dann hält es mich nicht mehr lange hier in Oslo, sondern ich werde schon tags darauf Richtung alte Heimat aufbrechen, und auch hoffentlich am letzen Tag des Monats wieder in Rhynern eintreffen. Ich freue mich schon sehr darauf euch alle wieder zu sehen. Nicht nur (wenn auch am meisten) auf meine Ina. Ich freue mich auch sehr auf alle die anderen Leute aus dem Dorfe und auch aus Münster natürlich. Ich denke wir haben so das ein oder andere Aufzuholen, also los geht’s.

Fotos folgen…

To be continued…

6.5.07 23:00

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